Götz Alsmann und Susann Atwell moderieren die Gala zum 50. Deutschen Filmpreis in Berlin
BAP, Bryan Ferry, u.a. als Stargäste

München / Berlin, 8. Mai 2000. Wenn sich am 16. Juni der Vorhang zur Verleihung des Deutschen Filmpreises 2000 hebt, werden die mehr als tausend Zuschauer in der Deutschen Staatsoper Berlin Unter den Linden von zwei Moderatoren begrüßt: Götz Alsmann und Susann Atwell führen durch die Gala zum 50. Geburtstag des mit 5,36 Millionen DM höchst dotierten deutschen Kulturpreises, der von Staatsminister Dr. Michael Naumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, vergeben wird.

ProSieben zeigt eine Zusammenfassung der Verleihung am Sonntag, dem 18. Juni 2000, ab 22.10 Uhr.

Nach seiner Dissertation als Musikwissenschaftler (1984), der Aufnahme diverser Schallplatten und Hörfunk-Engagements feierte Götz Alsmann 1986 mit der Moderation des Magazins "Roxy" sein Fernsehdebüt. RIAS-TV, RTL, VOX, der NDR und VH-1 zählten zu seinen weiteren TV-Stationen, bevor er 1996 mit "Zimmer frei" startete - für die WDR-Show wurde Alsmann gerade mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Doch das Multitalent macht auch als Musiker Furore: Der Künstler aus Münster/Westfalen spielte seit 1972 in zwei verschiedenen Gruppen, bevor er 1989 die nach ihm benannte Band gründete, mit der er kürzlich den JAZZ AWARD gewann. Sogar als Schauspieler - 1996 im Fernsehspiel "Und alles wegen Robert DeNiro" - machte Alsmann Furore.

Susann Atwell startete ihre TV-Karriere nach dem Studium der Germanistik und der Archäologie 1993 bei Premiere. Seit 1995 arbeitet sie für ProSieben: Die gebürtige Hamburgerin moderierte bis 1998 "s.a.m.", präsentierte 1997 auch "Cinema TV" und war von August 1998 bis September 1999 als Moderatorin von "MAX - das Starmagazin" erfolgreich. Seit April 2000 sieht man sie erneut in dieser Position auf dem Bildschirm. Als Star-Reporterin berichtete Susann Atwell zuletzt u.a. während der ProSieben-Live-Übertragung von der Oscar-Verleihung.

1945 in Washington/Großbritannien geboren, studierte Bryan Ferry Kunst und war zunächst als Lehrer tätig. 1970 gründete er die Rock-Gruppe Roxy Music, die bereits zwei Jahre später erste Erfolge als Vorgruppe von David Bowie feiern konnte. Mitte der achtziger Jahre trennte sich die Gruppe, Ferry widmete sich fortan seiner Solo-Karriere als Rocksänger. Den größten Teil seiner Titel komponiert der "Gentleman des Pop" selbst. Sein neuestes Album "As time goes by" ist eine Hommage an die goldenen 30er Jahre. Die Songauswahl entspricht dem klassischen Broadway-Repertoire der damaligen Zeit: angefangen bei der Casablanca-Filmmusik "As time goes by" über Kurt Weills "September Song" bis hin zu Marlene Dietrichs "Falling in Love again". Diese englische Fassung von "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" wird Bryan Ferry u.a. am 16.06.2000 bei der Gala des Deutschen Filmpreises in der Deutschen Staatsoper Berlin Unter den Linden präsentieren.

Seit 1979 rockt sich die Band um ihren Gründer und Sänger Wolfgang Niedecken mit jedem neuen Album weiter in die Herzen der Fans. Engagierte Texte, von Niedecken in kölscher Mundart unnachahmlich gesungen, haben BAP längst zur Kultband werden lassen. Mit einer Reihe von Jubiläumsfestivals feierten BAP 1999 das 20. Jahr ihres Bestehens. Wolfgang Niedecken nahm mit der inzwischen neu formierten Band das Album "Tonfilm" auf, das auf Anhieb – wie viele ihrer Alben zuvor – unter den ersten Plätzen der Media Control Album-Charts landete.
Eine Zufallsbegegnung Niedeckens mit Wim Wenders führte zu einem gemeinsamen Projekt: Dieses Jahr entsteht das Roadmovie "Vill passiert" (Arbeitstitel), nach dem eingekölschten Bob-Dylan-Song "My Back Pages" aus dem Niedecken-Soloalbum "Leopardefell". Gedreht wird zum Großteil im Essener Lichtburg-Kino und während der Fortsetzung der "Tonfilm"-Tournee.
Bei der Gala des 50. Deutschen Filmpreises wird BAP den Titelsong "Vill passiert" spielen.